Schulprogramm

Die Grundlage des Schulprogramms ist das erarbeitete Leitbild. Dieses wird, wie alle Elemente des Schulprogramms nicht als statische Größe verstanden, sondern in einem dynamischen Prozess in größeren Zeitabständen angepasst und ergänzt.

Die wesentlichen Inhalte unseres Schulprogramms sind

  • Leitzielkonzept als Grundlage
  • Beschreibung der Profile des BKSN
  • Berufs- und Studienorientierungskonzept
  • Medienkonzept
  • Beratungskonzept
  • Fortbildungskonzept
  • Öffentlichkeitsarbeitskonzept
  • Evaluations- bzw. Qualitätssicherungskonzept
  • Arbeitspläne und Jahresberichte sind Fortschreibungen des Schulprogramms.

Das Berufskolleg Schloß Neuhaus (BKSN) ist ein regional vernetztes kaufmän-nisches Berufskolleg in Paderborn mit rund 102 Kolleginnen und Kollegen sowie 1850 Schülerinnen und Schüler. Rund 1000 Schülerinnen und Schüler werden in den Berufsschulbildungsgängen (Bankauffrau/ Bankkaufmann, Kauffrau/ Kaufmann für Büromanagement, Verwaltungsfachangestellte, Steuerfach-angestellte, zahnmedizinische Fachangestellte, medizinische Fachangestellte sowie Rechtsanwalts-/Notarfachangestellte) unterrichtet. Rund 850 Schülerinnen und Schüler besuchen die Vollzeitbildungsgänge zweijährige Berufsfachschule (Höhere Handelsschule), einjährige Berufsfachschule (Handelsschule) sowie das Berufliche Gymnasium für Informatik/Mathematik. In den internationalen Förderklassen werden zurzeit 20 geflüchtete Jugendliche beschult.

Abgerundet wird das Bildungsangebot durch die Fachschule für Wirtschaft, in der Berufstätige berufsbegleitend den Abschluss staatlich geprüfte Betriebswirtin bzw. staatlich geprüfter Betriebswirt erzielen können. Der Abschluss ist dem Bachelor gleichgestellt.

Die Ausrichtung des Schulprogramms ist durch die Beruflichkeit geprägt. Ein systematisches Berufs- und Studienorientierungskonzept in der Handelsschule, Höheren Handelsschule und im Beruflichen Gymnasium bereitet die Schülerinnen und Schüler auf eine Berufsausbildung und ein Studium vorwiegend im kaufmännischen Bereich vor. Rund 90 Prozent unserer Absolventinnen und Absolventen absolvieren anschließend eine Ausbildung in einem mittelständisch geprägten Unternehmen. Zehn Prozent der Abgängerinnen und Abgänger studieren nach der allgemeinen Hochschulreife und Fachhochschulreife in einem betriebswirtschaftlichen und informationstechnisch geprägten Studiengang.

Das Berufskolleg Schloß Neuhaus wurde in der Handelsschule für die individuelle Förderung vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen ausgezeichnet. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in einem Selbstlernzentrum individuelle Lernstrategien zu vertiefen.

Bildungsgangübergreifend engagiert sich das BKSN als Schule ohne Rassismus, führt jährlich eine Auschwitzfahrt durch und hat mit den Gedenkstätten Wewelsburg und Haus Neuland überregionale Partner im Kulturmanagement. Seit Jahren führen wir Praktika als Auslandsmobilitäten im Rahmen des Programms Erasmus+ durch. Der Austausch auf europäischer Ebene wird verstärkt.

Das BKSN verfügt über 12 dedizierte PC-Räume mit unterschiedlichen Raumlayouts, die weitgehend mit aktuellen PCs ausgestattet sind. Anfang 2016 haben wir sämtliche Klassenräume zunächst um multimediale Lehrerarbeitsplätze (Beamer, Dokumentenkamera) ergänzt. Der bislang letzte Schritt war die Einführung des WLAN. Das WLAN erlaubt die Nutzung schüler- und lehrereigener Geräte im Unterricht (Bring-Your-Own-Device) und auch die Nutzung von schuleigenen Mobilgeräten.

Seit diesem Schuljahr implementieren wir die Office 365 Welt, als Plattform für kollaboratives Arbeiten innerhalb des Kollegiums und mit den Schülerinnen und Schülern. Hier stehen wir am Anfang und erarbeiten zielgruppengerechte Konzepte. Das gesamte Kollegium ist mit iPads ausgestattet.

Wir sind ein modernes und zukunftsorientiertes Berufskolleg mit dem Ziel, selbstständige, selbstbewusste und verantwortungsvolle Absolventinnen und Absolventen auszubilden.

  • Wir unterstützen und beraten unsere Schülerinnen und Schüler individuell auf ihrem Weg zum angestrebten Schulabschluss.
  • Wir begleiten und beraten junge Erwachsene auf ihrem Weg zur gesellschaftlichen Mündigkeit sowie zur beruflichen und interkulturellen Handlungskompetenz.
  • Wir unterstützen und beraten die Schülerinnen und Schüler dabei, in beruflichen, gesellschaftlich oder individuelle relevanten Situationen sachgerecht, individuell und sozial verantwortlich zu handeln.
  • Wir reagieren auf die hohen gesellschaftlichen und beruflichen Herausforderungen in einer globalisierten Arbeitswelt, indem wir diese verständlich in die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler übertragen.
  • Wir entwickeln unser hohes berufliches Know-how, welches die Basis für aktuelles und vielfältiges Lehren und Lernen bildet.
  • Wir verfügen über ein breites Differenzierungsangebot in einem modernen Lernumfeld.
  • Wir stellen den ganzen Menschen in den Mittelpunkt.

 

Wir vermitteln berufliche Handlungskompetenz und fördern lebensbegleitendes Lernen

  • Wir stellen die individuelle Kompetenzentwicklung der Lernenden in den Mittelpunkt.
  • Wir gestalten praxis- und realitätsnahe Lernsituationen.
  • Wir vermitteln beruflich relevantes Wissen
  • Wir schaffen eine wertschätzende Lehr-/Lernatmosphäre.
  • Wir fördern Selbstständigkeit, ganzheitliches Denken, soziales Handeln, gegenseitige Wertschätzung und Toleranz.
  • Wir fördern die Anwendung vielfältiger Handlungs- und Lösungsstrategien.
  • Wir setzen uns für einen sprachsensiblen Fachunterricht ein.
  • Wir initiieren und ermöglichen berufliche Fort- und Weiterbildung auch im internationalen Kontext.

Wir sehen Schule als Lebens- und Arbeitsraum, in dem Begegnung, Teamgeist, Kooperation und Verschiedenheit durch Schüler- und Lehrerengagement gelebt werden.

  • Wir gehen offen und wertschätzend miteinander um.
  • Wir führen kooperativ und transparent.
  • Wir nehmen Anregungen der am Schulleben Beteiligten ernst.
  • Wir machen interkulturelle Vielfalt transparent und erlebbar.
  • Wir machen uns auf den Weg zu einer gesunden Schule.
  • Wir legen Wert auf eine enge Kooperation im Kollegium und sehen das persönliche Gespräch im Vordergrund der Kommunikation.
  • Wir begleiten unsere Schülerinnen und Schüler schulisch und persönlich und agieren präventiv.
  • Wir fördern europäische Werte und fremdsprachliche Kompetenz.

Wir kooperieren wertschätzend, transparent und verbindlich.

  • Wir sind bereit zusammenzuarbeiten und respektieren die Beiträge und Grenzen der anderen.
  • Wir sind ehrlich, fair und offen.
  • Wir schaffen ein gutes Betriebsklima.
  • Wir halten uns an Absprachen und Beschlüsse.
  • Wir kennen unsere gemeinsamen Aufgaben und verteilen sie gerecht.
  • Wir informieren regelmäßig über dienstliche und persönliche Belange und Veränderungen.
  • Wir koordinieren bildungsgangübergreifend den Unterrichtseinsatz und die Veranstaltungen.
  • Wir finden Lösungen in persönlichen Gesprächen.

Wir öffnen unsere Schule durch eine gelebte Kooperationskultur.

  • Wir stärken die politische, ökologische, interreligiöse und kulturelle Bildung mit unseren Kooperationspartnern und europäischen Partnerschulen.
  • Wir fördern Praktika in den Vollzeitklassen.
  • Wir führen regelmäßige Betriebsbesichtigungen durch, die wir in den Unterricht integrieren.
  • Wir ermöglichen internationale Begegnungen und Praktika im europäischen Ausland.
  • Wir organisieren Themen- oder Projekttage mit externen Partnern.
  • Wir fördern die Integration unserer Schülerinnen und Schüler mit unseren Kooperationspartnern. (Kreissportbund u.a.)
  • Wir kooperieren im Rahmen der Dachmarke mit den anderen Berufskollegs in Trägerschaft des Kreises Paderborn.
  • Wir stärken die Zusammenarbeit mit anderen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. (Zubringerschulen u.a.)

  

Wir stellen die Qualität unserer schulischen und außerschulischen Arbeit in der Öffentlichkeit dar.

  • Wir informieren umfassend und zeitnah über alle Bereiche unserer Arbeit.
  • Wir überzeugen die Öffentlichkeit, dass die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule einen guten Weg in ihre berufliche Zukunft finden.
  • Wir werden als eigenständiges, kaufmännisches Berufskolleg wahrgenommen.
  • Wir treten einheitlich nach innen und außen auf.
  • Wir erreichen unsere Zielgruppen.
  • Wir binden unsere Schülerinnen und Schüler in die Öffentlichkeitsarbeit mit ein.

 

Wir entwickeln Schule und Unterricht unter dem Aspekt der Transparenz und Verbindlichkeit der Vorgehensweise.

  • Wir verzahnen Unterrichts,- Personal,- und Organisationsentwicklung zu einer erfolgreichen Schulentwicklung.
  • Wir gestalten unsere Personalentwicklung durch regelmäßige, auch europäische Fortbildungen und Personalorientierungsgespräche.
  • Wir nutzen unsere Bildungsgangkonferenzen und unsere pädagogischen Tage für die Unterrichtsentwicklung.
  • Wir gestalten unsere Schul- und Unterrichtsentwicklung in festen Teams.
  • Wir setzen uns verbindliche Ziele.
  • Wir sichern die Qualität unserer Arbeit und evaluieren unsere Zielerreichung.

  

Medienkonzept                         Fortschreibung des Medienkonzepts

Hier finden Sie das Beratungskonzept des BKSN als PDF-Dokument:

Der BO-Prozess ist integraler Bestandteil des BO-Curriculums am BKSN. Er ist fester Bestandteil in den Curricula aller Vollzeitbildungsgänge. Dabei orientiert sich der BO-Prozess an den Vorgaben des Landesvorhabens KAoA (kein Abschluss ohne Anschluss).

Aus diesem Hinweis wird schon deutlich, dass es sich bei den Maßnahmen zur Studien- und Berufsorientierung am BKSN um einen kontinuierlichen Prozess handelt. Getragen wird der Prozess durch die StuBos am BKSN, den Fachleitungen für Schul- und Bildungsgangentwicklung sowie den Klassen- und Fachlehrern, die z. B. in der Übergangsberatung tätig sind. Er beginnt mit der Übergangsberatung an den Zubringerschulen aus dem Sek I- und Sek II-Bereich.

Hierzu werden Beratungen über das Bildungsangebot am BKSN bei den Schülern der „Zubringerschulen“ vor Ort durchgeführt. Hierbei wird den interessierten Schülerinnen und Schülern vorgestellt, was sie am BKSN als Bildungsangebot erwartet, sowohl in schulischer als auch in berufsorientierender Hinsicht, wie der Unterricht organisiert ist und welche Möglichkeiten der jeweilige Abschluss bietet. Des Weiteren werden zur weiteren Orientierung der potentiellen Schüler und deren Erziehungsberechtigten Infoabende und „Tage der offenen Tür“ durchgeführt. Bei diesen Gelegenheiten stehen die Fachlehrer als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, aber auch die Beratungslehrer und die Schulsozialarbeiterinnen. Des Weiteren können sich auch junge Erwachsene über weitere Bildungsmöglichkeiten, nach der Absolvierung einer einschlägigen Berufsausbildung, informieren, um z. B. eine Weiterbildungsmöglichkeit in der Wirtschaftsfachschule wahrnehmen zu können. Daneben wird für Schülerinnen und Schüler aus der Sek I und II auch noch sogenannter „Schnupperunterricht“ angeboten. Hier können sie Unterricht am BKSN „life“ erleben.

Eine weitere Beratung findet bei der Anmeldung der Schülerinnen und Schüler am BKSN statt. Kein Schüler besucht das BKSN, ohne diese persönliche Beratung durchlaufen zu haben. Auch hier wird besonders auf die BO hingewiesen.

Bei den vorgenannten Maßnahmen handelt es sich um Standardelemente, die alle potentiellen Schülerinnen und Schüler vor der Aufnahme am BKSN durchlaufen. Danach werden die BO-Elemente für die einzelnen Bildungsgänge am BKSN differenziert.

In der Berufsfachschule wird zielgerichtet auf eine nachfolgende berufliche Laufbahn hin gefördert, wobei gute Schülerinnen und Schüler auch auf Übergangsmöglichkeiten im BK-System hingewiesen werden. Zentrale Maßnahmen in diesem einjährigen Bildungsgang sind das Bewerbungstraining und das zweiwöchige Betriebspraktikum. Beide Maßnahmen werden gemeinsam mit externen Partnern aus der Wirtschaft durchgeführt. Die interne Berufsorientierung erfolgt einerseits durch die entsprechenden Bildungsinhalte in den Unterrichtsfächern, andererseits durch die persönliche Beratung durch Mentoren und die Berufsberatung der Arbeitsagentur. Unterstützt werden die Maßnahmen durch die Angebote der Ausbildungsplatzakquisiteure, die regelmäßig freie Ausbildungsplätze an das BKSN melden, um das Angebot der Arbeitsagentur abzurunden. Durch den persönlichen Einsatz der Akquisiteure finden auch solche Schüler einen Ausbildungsplatz, die sonst große Schwierigkeiten hätten.

Bei der BO in der BF werden selbstverständlich auch die Inhalte aufgenommen, die die Schülerinnen und Schüler von den Zubringerschulen „mitbringen“, z.B. der Berufswahlpass.

In der zweijährigen Berufsfachschule und im gymnasialen Zweig (GI) am BKSN spielen die vorgenannten Elemente ebenfalls eine zentrale Rolle. Hier spielen aber auch andere Aspekte eine Rolle. So wird auch Beratung im Hinblick auf ein zukünftig mögliches Studium betrieben. Hierzu besteht eine Kooperation mit der Zentralen Studienberatung an der UNI Paderborn. Diese berät die Schülerinnen und Schüler regelmäßig an festen Terminen am BKSN. Des Weiteren gibt es hier das Format „Azubis werben Azubis“. Ehemalige Schüler des BKSN stellen ihre jetzigen Arbeitgeber vor sowie die Ausbildungsinhalte, die sie während der Ausbildung in den Betrieben sowie in der Berufsschule lernen. Hierbei wird von den vorstellenden Auszubildenden auch jeweils der Bezug zu den Inhalten in der Berufsfachschule, der zweijährigen Berufsfachschule und den GI-Bildungsgängen am BKSN hergestellt, damit die Schülerinnen und Schüler erkennen, welcher Stellenwert den schulischen Fachinhalten zukommt.  Auch hier gibt es selbstverständlich das Mentorensystem, die Anbindung an die Ausbildungsakquisiteure und das regelmäßige Beratungsangebot der Berufsberatung in den Räumen des BKSN.

Bei den Bewerbungstrainings durch Externe wird besonderer Wert auf die Kommunikationsfähigkeit im Rahmen von Bewerbungsgesprächen und auf die Durchführung von Accessmentcenter-Phasen gelegt, da die hierbei erworbenen Kompetenzen in der Bewerbungsphase von großer Bedeutung sind. Die Kooperationen mit den Banken, Betrieben, den Krankenkassen, dem Theater Paderborn, der FHDW und der UNI Paderborn bilden hierbei den Rahmen für die BO-Orientierung.

In der zweijährigen BF kommt ein weiterer Aspekt hinzu. Der Bildungsgang ist in Differenzierungsbereichen organisiert. Hierbei kann zwischen den Neigungsschwerpunkten Betriebswirtschaftslehre und Marketing, Sprachen (Spanisch, Russisch, Französisch), Übungsfirma und Medieninformatik gewählt werden. Im beruflichen Differenzierungsbereich werden gezielt berufliche Inhalte aufgegriffen und deren Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler erfahrbar gemacht. Diese Erfahrungen reichen von Medienprojekten, auch für Dritte, z.B. stammt der Werbefilm für die Wewelsburg von Schülern des BKSN, über Unterrichtsprojekte im Marketingbereich, die zusammen mit Betrieben gestaltet und im Rahmen von „Betriebsbesichtigungen“ (Workshops) verdichtet werden, über die stark handlungsorientierte Unterrichtsgestaltung im Rahmen der Übungsfirma (Aderk), die dem deutschen Übungsfirmenring angeschlossen ist, wodurch auch die Vorbereitung und Durchführung von Messeaufritte zu den Unterrichtsinhalten gehören, bis hin zu Sprachreisen in den Fremdsprachenklassen, wobei hier auch die Möglich zur Teilnahme an Schüleraustauschen im Rahmen des Erasmus-Programms besteht. Beim Übungsfirmendifferenzierungszweig besteht, um die Realität der Handlung für den Beruf noch stärker zu betonen, des Weiteren eine enge Kooperation mit einer großen Getränkefirma im Paderborner Raum, mit der zusammen auch regelmäßig Projekte durchgeführt werden.

Daneben besteht die Möglichkeit, Praktika, zum Teil während der Schulzeit, und in den Ferien durchzuführen, die von den Praktikumsbetreuerinnen und den Schulsozialarbeiterinnen begleitet werden. Die Schulsozialarbeit ist hier eingebunden, da sie auch die Termine für die Berufs- und Studienberatung koordiniert, außerdem begleitet diese Schülerinnen und Schüler mit einem schwierigen sozialen Umfeld in diesen Phasen.

Vor dem Hintergrund eines unzureichenden sozialen Umfeldes nimmt das BKSN ab dem Schuljahr 2017/18 auch an dem Projekt „Talentscouts“ des Landes NRW teil, um begabte Schüler umfassend fördern zu können, sowohl in beruflicher Hinsicht wie auch im Hinblick auf ein mögliches Studium.

Übergreifend für alle Schülergruppen wird des Weiteren alle zwei Jahre eine schulinterne Ausbildungsmesse, der sognannte „AzubiPilot“ durchgeführt.

Auch die Berufsschulbildungsgänge im Hause und in die Wirtschaftsfachschule werden zur Berufsorientierung der BF-, der zweijährigen BF- und GI-Schülerinnen und Schüler genutzt. So werden regelmäßig Projekte und „Produkt-Ideen“ von Studierenden aus der Wirtschaftsfachschule und von Schülerinnen und Schülern der Berufsschulklassen im Forum des BKSN vorgestellt und diskutiert. Diese Projekte werden dabei in enger Kooperation mit Betrieben und für Betriebe durchgeführt. Während in den Wirtschaftsfachschulprojekten die Management- und die Projektorganisation im Vordergrund stehen, wird in den Berufsschulprojekten die praktische Umsetzung von theoretischen Ausbildungsinhalten in der beruflichen Praxis demonstriert.

Um auch die Berufsschüler weiter fördern zu können, wird diesen, neben dem „normalen“ Unterricht, z.B.  noch die Möglichkeit zur Erlangung der FH-Reife angeboten. Darüber hinaus wird Schülerinnen und Schülern, die das Fach Englisch in der Berufsschule belegen, angeboten, ein KMK-Zertifikat zum Nachweis ihrer Kompetenzen in der Fremdsprache zu erwerben.

Aus den vorgenannten Ausführungen wird deutlich, dass die Berufsorientierung ein integraler Bestandteil aller Ausbildungsgänge am BKSN ist, der ständig an neue Herausforderungen und Möglichkeiten angepasst wird. Zielsetzung ist, neben der Berufsorientierung, auch zur Persönlichkeitsbildung und zur Selbstverwirklichung aller Schülerinnen und Schüler am BKSN,  nicht nur in den Vollzeitbildungsgängen, beizutragen.

Eine Besonderheit am BKSN ist, dass es in der zweijährigen BF Differenzierungsbereich gibt. In diesen Klassen gibt es Differenzierung im Hinblick auf Sprachen (Spanisch und Russisch), Medieninformatik, Übungsfirma und Marketing. Eine weitere Besonderheit ist, dass in der Berufsschule, neben dem Berufsschulunterricht, eine Vorbereitung zur Prüfung im Hinblick auf die Erlangung der Fachhochschulreife stattfindet.

Schulinterne Beratungsorganisation

Neben der „allgemeinen“ Beratung durch spezielle Lehrer, die die „Zubringerschulen“ betreuen, erfolgt schon bei der Aufnahme der Schülerinnen und Schüler am BKSN eine intensive Beratung zu den Bildungsgängen und deren Inhalten.

Im allgemeinen Schulbetrieb wird diese Beratung durch „persönliche“ Mentoren, in Form von Lehrerinnen und Lehrern, die in den Kernfächern unterrichten, für die Schüler in den Fachschulklassen fortgesetzt.

Daneben gibt es die Beratung durch die Sozialarbeiterinnen am BKSN. Den Sozialarbeiterinnen zur Seite steht ein Team aus Beratungslehrern, die in der Regel auch die Erstberatung der Schülerinnen und Schüler bei Problemen vornehmen.

Neben der „allgemeinen“ Beratung der Schülerinnen und Schüler gibt es noch die BO-Beratung durch das StuBo-Team. Dieses besteht im Moment aus vier Lehrerinnen und Lehrern. Es soll im Schuljahr 2018/19 allerdings noch um ein bis zwei weitere Lehrer aufgestockt werden, um die gesamte Breite der Berufsorientierung und Beratung in allen Schulformen und –zweigen am BKSN  fach- und sachgerecht wahrnehmen zu können.

Nachfolgend finden Sie die Schuljahresberichte: