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13 Rechtsanwaltsfachangestellte (Serpil Cakmak, Isabell Ciazynski, Christina Fockel, Vera Nadine Janzen, Nina Kettelgerdes, Andreas Köster, Sven Lifke, Afra Peters, Annamae Pohl, Alexandra Pöhler, Lilly Scholz, Arthittiya Seeländer und Julia Wittenberg) und 13 Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte (Lea Kristin Brunsiek, Michelle Esau, Mara Fortenbacher, Anna Cassandra Kirchhoff, Annika Löwen, Sandra Müller, Jennifer Peters, Madita Pohl, Ann-Kathrin Schmidt, Kathrin Ingrid Thöne, Larissa van Wonterghem, Nicole Charlene Wallace und Marielle Juline Witting) konnten im Rahmen der Abschlussfeier des Bildungsgangs RENO ihre Abschluss- und Prüfungszeugnisse im Forum des Berufskollegs Schloß Neuhaus in Empfang nehmen. Besonders erfreulich ist in diesem Schuljahr, dass alle Absolventinnen ihre Prüfungen erfolgreich absolviert haben und entsprechend geehrt werden konnten. Nachdem Herr Damke als stellvertretender Schulleiter die Anwesenden begrüßte und zukunftsweisende Worte an die Absolventinnen fand, überbrachte Herr Rechtsanwalt Karl als Mitglied des Prüfungsausschusses Grüße und Glückwünsche der Rechtsanwaltskammer Hamm und betonte die Bedeutung der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten für die modernen Kanzleien. Die Schülerinnen beider Klassen fanden dankende Worte für ihre Lehrerinnen und Lehrer und Herr Kröger als Pädagogischer Fachleiter bedankte sich darüber hinaus bei den Ausbildern in den Kanzleien, den Mitgliedern des Prüfungsausschusses und den Organisatoren der gelungenen Abschlussfeier, die von Herrn Berkemeier musikalisch untermalt wurde. Infos von Peter Klingbeil.
Das Berufskolleg Schloss Neuhaus kooperiert seit einem Jahr mit dem Zespół Szkół Ekonomicznych in Zielona Góra in Polen mit dem Ziel, Schülern der polnischen Schule und Auszubildenden des BKSN im jeweils anderen Land ein betriebliches Praktikum und das Kennenlernen von Land und Leuten zu ermöglichen. Nun waren bereits zum zweiten Mal polnische Schüler begleitet durch eine Lehrerin in Paderborn und haben ein betriebliches Praktikum absolviert. Der gesamte Aufenthalt wird von Lehrern des BKSN geplant und begleitet. Neben dem betrieblichen Praktikum haben die polnischen Schüler an weiteren Aktivitäten teilgenommen (z. B. Museumsbesuche, Stadtführungen, Treffen mit deutschen Auszubildenden, Besuch von Köln). Dank gilt insbesondere den Praktikumsbetrieben Curtis Instruments GmbH, Fischer Panda GmbH, Hartmann International GmbH & Co.KG, Hotel Stadthaus und der Touristinformation, die ihre Praktikanten herzlich empfangen und sehr gut betreut haben. Die Schüler haben einen sehr guten Einblick in die Arbeitsweise und in betriebliche Abläufe erhalten und konnten auch bereits Aufgaben selbstständig erledigen. Am letzten Abend reflektierten die Schülerinnen und Schüler einstimmig sehr positiv über ihre Zeit in Paderborn und nehmen viele unterschiedliche Eindrücke mit. „Alle sind sehr nett, ich habe mich sehr wohl gefühlt, es war eine tolle Zeit“. „Im Betrieb war es sehr interessant. Ich habe unterschiedliche Bereiche kennengelernt. Am besten gefallen hat es mir in der Logistik.“ Wirklich vermisst haben die Schüler nur das von Ihnen ursprünglich erwartet „deutsche“ Essen, insbesondere die (Salz-)Kartoffel. Dieses „Problem“ konnte jedoch schnell gelöst werden. Am BKSN laufen bereits die Planungen für den Aufenthalt von deutschen Auszubildenden in Zielona Góra, der voraussichtlich im April nächsten Jahres stattfinden wird. Auf einer Info-Veranstaltung wurde deutlich, dass von Seiten der Auszubildenden auf jeden Fall großes Interesse besteht. Der Erwerb interkultureller Kompetenzen wird in unserer zunehmend global beeinflussten Arbeitswelt immer wichtiger. Neue Techniken und Arbeitsabläufe, verbesserte Sprachkenntnisse und die Fähigkeit, mit Menschen aus anderen Kulturen zusammenzuarbeiten, bedeutet, auch in einem internationalen Umfeld arbeiten zu können. Dieses eröffnet im Beruf neue Aufgabenfelder und Chancen. Infos von Bettina Klüner

Ein Stück mehr Sicherheit - Verkehrserziehung für Schülerinnen und Schüler der Internationalen Klassen

Auch in diesem Jahr fand am 2. und 3. Juli unter dem Motto „Integration durch Mobilität“ ein Verkehrserziehungsprojekt für die Internationalen Klassen des BKSN statt. Schirmherr des Projekts ist die Bürgerstiftung Paderborn, die mit Fahrradsammelaktionen und ähnlichen Projekten nun schon seit Jahren aktiv daran arbeitet, jungen Geflüchteten zu mehr Mobilität zu verhelfen, um so eine bessere Integration zu gewährleisten. Beim diesjährigen Projekt erwarben die BKSN-Schüler sowohl theoretisches als auch praktisches Wissen zu den Themen Fahrrad, Verkehr und Erste Hilfe. Bevor es auf die Räder ging, erläuterte Herr Schnitz von der Polizeidienststelle Paderborn den 24 und Schülern in einer Einführung die deutschen Verkehrsregeln. Laut Herrn Schnitz sei dieses besonders wichtig, da vielen Geflüchteten Regeln dieser Art aus ihren Heimatländern gar nicht bekannt seien. So seien zahlreiche Unfälle, an denen Fahrradfahrer beteiligt sind, gerade auf Unwissenheit zurückzuführen. Weitere Unterstützung für das Projekt bekam das Neuhäuser Berufskolleg von der Radstation Paderborn, die den Schülern wertvolle Tipps in Sachen Fahrradreparatur gab. Eine Einführung in Erste Hilfe wurde vom Malteser-Hilfsdienst gegeben. Am zweiten Tag ging es endlich auf die Räder. Herr Schnitz ermunterte die Schüler, das zuvor erworbene Wissen über Verkehrsregeln und –schilder in die Tat umzusetzen. Zum Abschluss des Workshops konnten beide Klassen ihr Wissen und Können in einer Rallye unter Beweis stellen. Diese griff theoretische und praktische Elemente des Workshops auf und wurde von der BF17b organisiert. Von Schülerseite gab es zu den Projekttagen ein positives Feedback. Eine Schülerin aus Eritrea erklärte dazu: „Ich habe zwar ein Fahrrad und kann eigentlich auch ganz gut fahren. Ich habe mich aber nie getraut, auf der Straße zu fahren. Ich kannte die Regeln nicht.“Jetzt“, so sagt sie, „fühle sie sich sicher genug, um auch mal den Weg in die Stadt in Angriff zu nehmen. „Das Projekt selbst bildet einen gelungenen Abschluss einer weiteren, schulinternen Aktion. Nach dem letzten Durchgang vor zwei Jahren resümierte BKSN-Lehrer Volker Pässler, dass das Projekt durchaus sinnvoll sei, aber zwei Tage im Jahr nicht ausreichten, um eine wirkliche Fahrsicherheit zu erlangen. Aufgrund einer von ihm ins Leben gerufenen Sammelaktion, verfügt das BKSN nun über 17 eigene, verkehrssichere Fahrräder. So war es möglich, das Thema Verkehrserziehung in den laufenden Unterricht einzubetten und somit die Integration unserer Schüler nachhaltig zu unterstützen.

Infos von Carina Herr.

Fünf Schüler der Hu17b waren letzte Woche auf der Vocatium in Bielefeld und haben die Aderk - Übungsfirma des BKSN vertreten. Die Vocatium ist eine Fachmesse für Ausbildung und Studium, aus der qualifizierte Kontakte zwischen Schülern und Ausstellern entstehen sollen. Vor Ort wurden dann persönliche Gespräche mit u.a. Bertelsmann Careers, Carolinen und auch CLAAS geführt. Die Messe war gut besucht und insgesamt nahmen 109 Aussteller teil. Darunter Ausbildungsbetriebe, Beratungsinstitutionen, Hochschulen und Akademien/Fachschulen. Aus diesen Gesprächen konnten die Schüler viele hilfreiche Informationen für ihre zukünftige Berufswahl mitnehmen. Zusätzlich konnten Infos über Alternativen zur Ausbildung, wie z.B. ein Auslandsjahr oder ein Studium, eingeholt werden. Prädikat des Besuchs: Empfehlenswert!

Infos von der AderK GmbH. ;-)

Mediengestütztes Erinnern – Das Berufskolleg Schloß Neuhaus, die Bildungsstätte Haus Neuland, die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K Senne) und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. schließen eine Bildungspartnerschaft

In jährlichen Projekttagen setzen sich Schüler des Berufskolleg Schloß Neuhaus intensiv mit dem ehemaligen Kriegsgefangenlager Stalag 326 (VI K Senne) und dem anliegenden Ehren-friedhof auseinander. Ihnen soll durch einen medienpädagogischen und einzelbiografischen Ansatz die Möglichkeit geboten werden, einen persönlichen Bezug zu dem außerschulischen Lernort in Stukenbrock aufzubauen.

Im Zentrum der Projekte steht ein ‚Digital Storytelling‘ als Form der Vermittlung von eigenen Gedanken und historischen Inhalten. So soll eine Voraussetzung für ein Erinnern geschaffen, in dem die unterschiedlichen Eindrücke und Gewichtungen Jugendlichen Raum haben.

Das Stalag 326 in der Senne war eins der größten deutschen Kriegsgefangenenlager. Die hygienischen Zustände waren verheerend und zehntausende teils sehr junge Menschen über-lebten die Haft nicht. In der durch das Schulministerium NRW geförderten Bildungs-partnerschaft wird die fachliche Expertise der Dokumentationsstätte und des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit der Medienkompetenz der Bielefelder Jugendbildungsstätte Haus Neuland verbunden. „Das ist eine ideale Grundlage für die pädagogische Arbeit an einem so herausfordernden Thema“, ist sich BKSN-Schulleiter Matthias Groß sicher.

Informationen zum Foto:

Die vier Partner freuen sich über die vielversprechende Partnerschaft:

Im Bild, von links nach rechts:

Hanna Hittmeyer, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., BKSN-Schulleiter Matthias Große, Ina Nottebohm, Geschäftsführerin Haus Neuland und Victoria Evers, Gedenkstätte Stalag 326

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