Ende September durften 39 Schüler in die Rollen der politischen Akteure des Europäischen Raten schlüpfen. Als Staatsoberhäupter und/oder Pressevertreter gestalteten die Teilnehmenden in zwei Gruppen die europäische Politik. Alle waren mit Elan bei der Sache und spürten, wie schwierig es sein kann, die unterschiedlichen Meinungen und Vorstellungen in einem Kompromiss zu vereinen.
Besonders heiß diskutiert wurde die Idee eines neuen PESCO-Projekts, nämlich eines Zentrums für militärische Zusammenarbeit in Europa. Im Fokus stand dabei der Standort eines solchen Zentrums, seine konkreten Aufgaben und darüber hinaus die Zusammenarbeit mit der NATO. Geschlossen einig waren sich die Schüler in der Meinung, dass die Zusammenarbeit mit der NATO ein wichtiger Pfeiler darstellen soll und, dass der Schutz Europas ein wichtiger Bestandteil im Zentrum sein soll. Ein polnischer Vertreter brachte ein, dass man Werte und Kultur stärken müsse. In einer abschließenden Pressekonferenz wurde betont, dass ein größerer Fokus  auf Forschung und Entwicklung in der Verteidigungszusammenarbeit gelegt werden sollte. In der finalen Konsensfindung über die einzelnen Ideen konnte zwischen den Politikern eine EInigung in allen Punkten erzielt werden, so dass  es den Schülern gelang eine Schlussfolgerung zur Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu verabschieden. Die Oberhäupter der verschiedenen Staaten waren rückblickend sehr zufrieden mit der Diskussion.
Ziel des Planspiels war es, ein besseres Verständnis für politische Entscheidungsfindung unter Einbezug verschiedener Standpunkte und Ansichten zu vermitteln.
Möglich gemacht wurde das Planspiel vom Forum Jugend und Politik in der Friedrich-Ebert-Stiftung. Organisiert und begleitet von Politiklehrer Karsten Floren.

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